Die Sozialutopie „bedingungsloses Grundeinkommen“ ist sofort machbar!

Ein Beitrag über das bedingungslose Grundeinkommen von  Dr. Nikolaus Götz

„Die Erde gehört niemandem,
jedoch die Früchte der Erde gehören allen Menschen.“
Jean-Jacques Rousseau, 1755

Seit der Vertreibung des Menschen aus dem biblischen ’Paradies’, träumt der im tagtäglich harten Arbeitsprozess verschlissene Mensch von diesem theologischen ’Schlaraffenland’, in dem der Mensch nie Hunger oder Durst erleiden musste. Auch für all seine sonstigen Konsumbedürfnisse war dort bestens vorgesorgt. Dieses gedachte ’Schlaraffenland’ wäre heute sofort machbar, wenn es die im politischen System der europäischen Industriestaaten gewählten Repräsentanten nur wollten! Schon in den 80er Jahren vor der Jahrhundertwende des Jahres 2000 machten Mitglieder der Partei Die Grünen mit dieser ’utopischen’ Forderung Furore, wobei das ’bedingungslose Grundeinkommen’ als Menschenrecht sogar im Grundgesetz verankert werden sollte. Während heute, im Jahr 2017, im laufenden Wahlkampf zu den Präsidentschaftswahlen in Frankreich nur der eher chancenlose Kandidat Benoît Hamon diese alte Utopie des „revenu universel d’existence“ (universellen Existenzeinkommens) einfordert, griff im vor kurzem stattgefundenem saarländischen Wahlkampf die Einpunktepartei Bündnis Grundeinkommen (BGE) diese konkrete Forderung auf, wobei sie damit parteiübergreifend alle politisch bewussten Bürger ansprach.

Für die ’Neuzeit’ des politischen Denkens war es weiterlesen…