Fast 100.000 in nur einem Jahr – Danke an Euch Alle!

Und Danke für 1.024 BGE-Kreuze auf den Stimmzetteln im Saarland!

Ein Zwischenfazit: auf die Straße bringt was.

Dort, wo wir mit Aktion, Bodenzeitung und Gesprächen auf der Straße aktiv waren, erreichten wir die höchste Zustimmung. Entsprechend haben wir im Wahlkreis Saarbrücken die meisten BGE-Überzeugten. Geht man auf die Ebene der Wahlbezirke der Landeshauptstadt Saarbrücken selbst, so sind die Ergebnisse nochmals höher, und in den Zentrumsbezirken von Saarbrücken am höchsten, also dort, wo wir hauptsächlich auf der Straße waren.

Das bedeutet auch: für das BGE gibt es im Saarland noch ein riesiges Potential. Und wenn sich schon die IHK Saar für das Saarland als Testregion für das Bedingungslose Grundeinkommen ausspricht – dann stimmen auch wenige Prozente beim ersten Anlauf wohlgemut darauf ein, was noch kommen wird.

Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 im Saarland beim Bundeswahlleiter.

Und hier die Ergebnisse in der Landeshauptstadt Saarbrücken bis hinunter in die einzelnen Wahlbezirke, also den einzelnen Wahllokalen. Schaut doch mal nach, wie es in Eurem Wahlbezirk aussieht. Manche sind so klein, dass bereits drei Stimmen für das BGE dort schon fast 1 % machen:

Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 in der Landeshauptstadt Saarbrücken mit Wahlbezirken.

Ziel erreicht. Und übertroffen.

Keine 5 % ? Na und! Wir haben unser größtes und erstes Ziel umgesetzt: das BGE stand auf 65 Millionen Wahlzetteln und war wählbar! In allen 16 Bundesländern. Das schafften von rund dreißig neu angetretenen Parteien überhaupt nur drei.

Und uns gelang das schon bereits genau ein Jahr nach der Gründung des BÜNDNIS GRUNDEINKOMMEN. Und einigen Landesverbänden sogar in weniger als 8 Monaten seit ihrem Start.  Dazu schneller noch: bereits zwei absolvierte Landtagswahlen. Die allererste überhaupt für das BGE –  historisch erstmalig auf dem Wahlzettel: das BGE bei der Landtagswahl im Saarland. Und die zweite kurz darauf in Nordrhein-Westfalen. Und nun steht bereits die dritte an: die vorgezogene Landtagswahl in Niedersachen, bei denen unsere BGE-Freunde es schon wieder – schon das zweite Mal innerhalb kürzester Zeit – geschafft haben, erneut alle Unterstützungsunterschriften für die Zulassung zur LTW zusammenzubekommen!

Fast täglich wird inzwischen in den verschiedenen Medien über das Bedingungslose Grundeinkommen berichtet und diskutiert. Sogut wie jede/r kennt inzwischen das Bedingungslose Grundeinkommen. Das sah noch vor zwei Jahren komplett anders aus.

Ein Riesenerfolg. Und es geht weiter.

Wir bringen das Bedingungslose Grundeinkommen in den Bundestag.

Saarländischer Rundfunk (SR), Bundestagswahl 2017: Die kleinen Parteien – BGE

Drei-Minuten-Audiobeitrag des SR. Die kleinen Parteien wie üblich nur seeehr kurz.

„15 Parteien sind im Saarland zur Bundestagswahl 2017 zugelassen. In zwei Teilen stellen wir Ihnen die kleinen Parteien vor. Im ersten Teil: BÜNDNIS GRUNDEINKOMMEN – Die Grundeinkommenspartei (BGE), Freie Wähler, Partei der Vernunft (PDV) und Die Partei.“

Anhören auf sr.mediathek.de …

BGE Kampagnenpavillon zur Bundestagswahl

BGE Saarland Kampagnenpavillion zur Bundestagswahl. Samstag, 16. September 2017, 11 bis 16 Uhr, Fußgängerzone Saarbrücken, Höhe Karstadt.

 

Grundeinkommen ist wählbar.

zur Bundestagswahl 2017.
Wann: Samstag, 16. September, 11 bis 16 Uhr. Nach Wetterlage länger.

Wo: Saarland, Fußgängerzone Saarbrücken, Höhe Karstadt.

Was:

  • Mit Bodenzeitung „Was würdest Du tun, wenn für dein Grundeinkommen gesorgt wäre?“
  • Infomaterial, Flyer und Aufkleber „Ich bringe das Grundeinkommen in den Bundestag“
  • Nach Lage und Platzangebot: 2-Stuhl-Fishbowl Diskussion zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Wahl-O-Mat bundesweit erstmals mit dem BÜNDNIS GRUNDEINKOMMEN

Der Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl 2017 der Bundeszentrale für politische Bildung ist online. Erstmalig mit dem BÜNDNIS GRUNDEINKOMMEN, denn BGE ist am 24.09.2017 in allen Bundesländern wählbar.

Aus den humanistischen, ethischen, sozialen und freiheitlichen Fundamenten des Bedingungslosen Grundeinkommens hat unser Wahl-O-Mat Team Antworten auch für weitere politische Fragestellungen abgeleitet – mit den Grundprinzipien der Existenzsicherung für alle und dem Recht auf individuelle persönliche Entwicklung auch als Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt. Einbezogen wurde deshalb der Aspekt der Nachhaltigkeit als Bestandteil vorsorgender Existenzsicherung und konsequent folgend die Erweiterung des Begriffes von der individuellen Existenz im Heute auf eine perspektivische Sicht über Generationen.

Probiert selbst aus, was dabei herausgekommen ist!

>> Hier geht’s zum Wahl-O-Mat

ARD Doku: Die kleinen Parteien – BGE

In der ARD-Doku zur Bundestagswahl 2017 über die kleinen Parteien, die in Deutschland zur BTW antreten, wird auch das BÜNDNIS GRUNDEINKOMMEN vorgestellt. Das BGE ist eine von nur drei neuzugelassenen Parteien, die nach der Zulassung durch den Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl auch in allen 16 Landeswahlausschüssen zugelassen wurde und damit am 24.09.2017 das Bedingungslose Grundeinkommen in allen Bundesländern wählbar ist.

Es ist amtlich! Pressemitteilung

Pressemitteilung
Saarbrücken, 28. Juli 2017

Grundeinkommen ist wählbar

Die Partei Bündnis Grundeinkommen (BGE) wurde vom Landeswahlausschuss
zur Bundestagswahl im September zugelassen.

Am 28, Juli 2017 wurde die Partei Bündnis Grundeinkommen (BGE) vom
Landeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Am 24. September können somit alle Saarländer*innen ihre Zweitstimme für
das Grundeinkommen abgeben.
Das Bündnis Grundeinkommen fordert die Bildung einer Enquete-Kommission
im Bundestag, die sich vor allem mit der Höhe und Finanzierung eines 
Grundeinkommens befasst.

Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung und Automatisierung
sprechen sich neben Bürgerinnen und Bürgern immer mehr
Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik für ein
bedingungsloses Grundeinkommen aus. Testversuche in Finnland und
den Niederlanden zeigen, dass das bedingungslose Grundeinkommen sich als
Modell für eine Gestaltung der Gesellschaft im 21. Jahrhundert anbietet.

Die BGE-Parteivorsitzende Susanne Wiest: »Das bedingungslose
Grundeinkommen passt in unsere Zeit, weil es der Gesellschaft
einen Boden einzieht, der uns alle trägt und allen die Freiheit
ermöglicht, eigene Stärken und Interessen selbstbestimmt und
ohne Existenzsorgen in die Gesellschaft einzubringen.»

Wörter: 152, Zeichen: 1216

Über das Bündnis Grundeinkommen

Das Bündnis Grundeinkommen ist eine Ein-Themen-Partei. Ihr politisches
Ziel ist die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens.
Die Partei wurde am 25. September 2016 in München gegründet. Sie ist in
allen sechzehn Bundesländern durch eigene Landesverbände vertreten.
Im Saarland und in Nordrhein-Westfalen hat das Bündnis bereits an
Landtagswahlen teilgenommen. Am 7. Juli 2017 wurde das Bündnis
Grundeinkommen vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.


Kontakt:

Jörg Bur
Pressesprecher Bündnis Grundeinkommen, Landesverband Saar
joerg.bur@sl.buendnis-grundeinkommen.de
<mailto:joerg.bur@sl.buendnis-grundeinkommen.de>
Mobil: 01573 – 79 000 89

www.sl.buendnis-grundeinkommen.de
<http://www.sl.buendnis-grundeinkommen.de/>
www.facebook.com/bgesaar/ <http://www.facebook.com/bgesaar/>

IHK Saar: BGE Versuchsregion Saarland

Money for nothing – einen Versuch ist es wert
Heino Klingen, Hauptgeschäfstführer IHK Saarland

„Unser Land war schon oft Testregion. Als Experimentierfeld für ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte es (zumindest volkswirtschaftliche) Geschichte schreiben – so oder so. […]
Unsere IHK ist jedenfalls gerne bereit, sich daran zu beteiligen.“

Artikel lesen auf saarland.ihk.de…

BGE bei der Bundestagswahl im Saarland auf dem Stimmzettel!

Am 11. Juli wurden vom Landeswahlleiter des Saarlandes mehr als das Minimum der benötigten Unterstützungsunterschriften anerkannt.

Damit wird das BÜNDNIS GRUNDEINKOMMEN auch im Saarland bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 auf dem Stimmzettel stehen.

Die endgültige formale Zulassung erfolgt am 28. Juli 2017 im Landeswahlauschuss des Saarlandes.

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist im Saarland wählbar!

 

Offener Brief an Marcel Fratzscher

Michael Trampert · Samstag, 15. April 2017

Sehr geehrter Harr Fratzscher,

ich nehme in diesem offenen Brief Bezug auf Ihre Kolumne zum Bedingungslosen Grundeinkommen in der Zeit online vom 14.4.2017. Ihr Artikel weist einerseits eine ganze Reihe guter Denkansätze auf, zeugt aber auf der anderen Seite von einem grundsätzlichen Unverständnis der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens, weshalb ich Ihnen gerne ein paar Sätze zu einzelnen Ihrer Thesen schreibe.

Vorweg

Das BGE, wie es vom internationalen Basic Income Earth Network (BIEN) gefordert wird, muss vier Kriterien erfüllen, um als BGE zu gelten:

  1.  Das BGE muss existenzsichernd sein und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.
  2.  Es muss einen individuellen Rechtsanspruch darstellen.
  3.  Es muss ohne Bedürftigkeitsprüfung zur Verfügung stehen.
  4.  Es darf keinen Zwang zur Arbeit oder zu anderen Gegenleistungen voraussetzen.
Zu Ihrer Kolumne

Die Sozialutopie „bedingungsloses Grundeinkommen“ ist sofort machbar!

Ein Beitrag über das bedingungslose Grundeinkommen von  Dr. Nikolaus Götz

„Die Erde gehört niemandem,
jedoch die Früchte der Erde gehören allen Menschen.“
Jean-Jacques Rousseau, 1755

Seit der Vertreibung des Menschen aus dem biblischen ’Paradies’, träumt der im tagtäglich harten Arbeitsprozess verschlissene Mensch von diesem theologischen ’Schlaraffenland’, in dem der Mensch nie Hunger oder Durst erleiden musste. Auch für all seine sonstigen Konsumbedürfnisse war dort bestens vorgesorgt. Dieses gedachte ’Schlaraffenland’ wäre heute sofort machbar, wenn es die im politischen System der europäischen Industriestaaten gewählten Repräsentanten nur wollten! Schon in den 80er Jahren vor der Jahrhundertwende des Jahres 2000 machten Mitglieder der Partei Die Grünen mit dieser ’utopischen’ Forderung Furore, wobei das ’bedingungslose Grundeinkommen’ als Menschenrecht sogar im Grundgesetz verankert werden sollte. Während heute, im Jahr 2017, im laufenden Wahlkampf zu den Präsidentschaftswahlen in Frankreich nur der eher chancenlose Kandidat Benoît Hamon diese alte Utopie des „revenu universel d’existence“ (universellen Existenzeinkommens) einfordert, griff im vor kurzem stattgefundenem saarländischen Wahlkampf die Einpunktepartei Bündnis Grundeinkommen (BGE) diese konkrete Forderung auf, wobei sie damit parteiübergreifend alle politisch bewussten Bürger ansprach.

Für die ’Neuzeit’ des politischen Denkens war es weiterlesen…